Durchführen oder absagen? Vor diese Entscheidung sah sich der Vorstand gestellt, als der geplante Termin für das traditionelle Würdenträgerschießen immer näher rückte. Noch waren die Corona-Zahlen niedrig, noch gab es keine Verschärfung der Einschränkungen. Deshalb wurde beschlossen, die amtierenden und ehemaligen Schützenkönige, -königinnen und Fahnenträger ins Schützenheim einzuladen. Und es war richtig: Nur wenige Tage nach dieser Veranstaltung wäre die Entscheidung anders ausgefallen.

Die beiden besten Teiler sollten entscheiden, an wen in diesem Jahr die drei Würdenträger-Pokale zu überreichen sind. Was nützt da ein guter Einzelschuss, wenn der nächstniedrige Teiler meilenweit davon entfernt ist? So warteten alle gespannt auf die Ergebnisse, als Schießsportleiter Peter Schulz mit der Siegerehrung begann. Den Schützenkönigs-Pokal errang diesmal Rüdiger Flach (Teiler 52,4 und 160,3) vor Rainer Jasper (39,8 und 177,1) und Bernd Kottirre (83,7 und 159,8). Gewinnerin des Schützenköniginnen-Pokals wurde Monika Rädermach (16,2 und 82,9) vor Heike Berndt (30,8 und 93,0) und Heike Kottirre (115,0 und 147,6). Michael Rädermacher errang mit 26,4 und 36,1 den Fahnenträger-Pokal vor Bernd Kottirre (175,8 und 190,5) und Rainer Jasper (227,5 und 273,7).



Nach so viel Spannung kam das umfangreiche und appetitlich vorbereitete Buffet, für das Heike Kottirre, Yvonne Lemmle und Monika Rädermacher viel Lob erhielten, genau richtig. Die folgenden Stunden gehörten der Geselligkeit - wer weiß, wann die nächste vergleichbare Veranstaltung wieder stattfinden kann.
Mit einer Verspätung von über einem Jahr erhielten - "dank" Corona - die erfolgreichsten Schießsportler unseres Vereins jetzt die verdienten Urkunden und Abzeichen überreicht. Im Rahmen einer kleinen Feier zeichneten unserer Schießsportleiter Peter Schulz und Rainer Jasper folgende Schützenschwestern und Schützenbrüder aus:

Für ihre Erfolge beim Monatsschießen 2019 erhielt Danuta Spendel drei Gold- und zwei Silber-Nadeln; Lili Klasen nahm eine Gold-Nadel und zwei Silber-Nadeln in Empfang, während Renate Kutsche eine Gold-Nadel erhielt.
Pokalsieger 2019 in der Disziplin "Luftgewehr Auflage" wurden Monika Rädermacher und Uwe Klasen; diese beiden Mitglieder siegten auch in der Disziplin "Kleinkaliber Auflage".

Für sehr gute Schießergebnisse belohnt wurden Heike Kottirre (Eichel in grün, silber und gold), Yvonne Lemmle (goldene Schützenschnur),Monika Rädermacher (grün-silberne Schulterklappen) und Heike Berndt (silberne Sterne) sowie Bernhard Lemmle (silberne Schützenschnur), Rainer Jasper (goldene Schützenschnur), Michael Rädermacher (goldene Plakette) und Uwe Klasen (silberne Sterne).

Da zwischenzeitlich auch die Vereinsmeisterschaft 2020 beendet worden war, gab es auch dafür Ehrungen und Auszeichnungen. Vereinsmeister wurden Monika Rädermacher (KK Auflage und LG Auflage, Seniorinnen 2), Renate Kutsche (LG Auflage, Seniorinnen 4), Bernhard Lemmle (KK Auflage, Senioren 1), Rainer Jasper (LG Auflage, Senioren 1), Michael Rädermacher (KK Auflage und LG Auflage, Senioren 2), Uwe Klasen (KK Auflage und LG Auflage, Senioren 4). Sie alle erhielten eine Gold-Nadel. Mit Silber-Nadeln wurden die Vize-Vereinsmeister geehrt: Danuta Spendel (LG-Auflage, Seniorinnen 4), Rainer Jasper (KK-Auflage, Senioren 1), Bernhard Lemmle (LG-Auflage, Senioren 1), Rüdiger Hinze (KK Auflage und LG Auflage, Senioren 2) sowie Wilhelm Zinsmeister (LG Auflage, Senioren 4).

In den Rundenwettkämpfen 2019/2020 belegte die Mannschaft Michael Rädermacher, Monika Rädermacher und Uwe Klasen in der Kreisklasse A, LG Auflage, den ersten Platz. Die Einzelwertung sah Monika Rädermacher bei LG Auflage auf Platz 1 (mit 1483 Ring); jeweils den 2. Platz belegten - jeweils in ihrer Klasse - Yvonne Lemmle (1451 Ring) und Danuta Spendel (1442 Ring), während Heike Berndt mit 1463 Ring den dritten Platz belegte. Bei den Herren sicherte sich Uwe Klasen mit 1455 Ring den ersten Platz; Michael Rädermacher (1441 Ring) und Bernhard Lemmle (1440 Ring) kamen in ihrer jeweiligen Atersklasse auf Platz 2.
Schließlich konnten auch noch zwei Kreismeister aus dem Wettkampf für 2020 ausgezeichnet werden: Mavin Heppe (LP, Junioren 2) mit 318 Ring und Danuta Spendel (LG Auflage, Seniorinnen 4) mit 305,6 Ring kamen jeweils auf Platz 1. Den Vize-Kreismeister-Titel sicherte sich Renate Kutsche mit 301,2 Ring (LG Auflage, Seniorinnen 4), während Michael Rädermacher mit 310,2 Ring (LG-Auflage, Senioren 2) den dritten Platz ereichte.

Mit einem gemeinsamen Essen und mit einem mehrstündigen geselligen Beisammensein - unter Corona-Bedingungen ... - klang die Sportlerehrung im Schützenheim harmonisch aus.


Auf Einladung unserer (nunmehr im dritten Jahr amtierenden) Majestäten Michael Rädermacher und Heike Kottirre trafen sich unsere Mitglieder im Schützenheim zum traditionellen "Königsbier". Und wenn auch zu Beginn die 2G-Formalitäten zu absolvieren waren, wurde diese Veranstaltung wieder ein voller Erfolg.

Mit launigen Worten begrüßten König und Königin die Gäste, unter ihnen auch unser Ehrenvorsitzender Wilhelm Wehke, die Sportvereinsvorsitzende Elke Jäger und der Ortsbrandmeister Uwe Sulfrian. Die Schützenschwestern und -brüder bedankten sich ihrerseits mit Präsenten bei ihren Majestäten für die Einladung, ehe das gemeinsame Essen startete.

Währenddessen hatte Martin Jasper und Co. bereits die musikalische Basis für einen erfolgreichen Abend gelegt. Nach den Ehrentänzen hielt es kaum noch jemanden auf seinem Platz. Und als dann auch noch die "Western Girls" ihre Showtänze präsentierten, gab es kein Halten mehr.



Mehrere Stunden verbrachten die Meinkoter Schützen so in bester Stimmung. Kommentierte nicht nur Schützenkönigin Heike Kottirre: "Wurde aber auch wirklich mal wieder Zeit!"
Als einen weiteren Schritt in Richtung Normalität fand am 21. August das vereinsinterne Sommerfest statt. Gern hätten wir stattdessen wieder das traditionelle Schützenfest gefeiert, doch die aktuelle Corona-Lage lässt das noch nicht zu. Um trotzdem dicht an der Tradition zu bleiben, wurde am Vorabend von den Schützenschwestern eine Girlande gebunden, die anschließend im „kleinen Umzug“ zum Schützenheim gebracht und dort gemeinsam mit den Schützenbrüdern angebracht wurde.

Die amtierende Schützenkönigin Heike Kottirre hatte die Schützendamen zu sich nach Hause eingeladen, um sie beim Girlandebinden und danach entsprechend zu bewirten. Am Schützenheim hatten derweil die Schützen ein kleines Zelt (zur Verfügung gestellt von Bernd Kottirre) sowie diverses Mobiliar aufgestellt. Auch hier gab es Speis und Trank bereitgestellt vom amtierenden Schützenkönig Michael Rädermacher.



Zum Grillfest am Samstagabend begrüßte unsere 1. Vorsitzende Monika Rädermacher unter den über 20 Teilnehmern besonders Ehrenvorsitzenden Wilhelm Wehke mitGattin. Sie freute sich, dass trotz der immer noch geltenden Corona-Vorschriften - die natürlich eingehalten wurden - so viele Mitglieder zum Schützenheim gekommen waren. Dieses Interesse hatte sich allerdings schon abgezeichnet, als vor wenigen Wochen bereits mit dem Übungsschießen wieder begonnen worden war.

Bei Gegrilltem und bei leckeren Salaten (für das erstere sorgte in bewährter Manier der 2. Vorsitzende Bernhard Lemmle, für das letztere das Damenleiter-Team Heike Kottirre und Yvonne Lemmle) kam sehr schnell gute Stimmung auf, zumal "Schankwart" Michael Rädermacher unermüdlich für den Nachschub mit Getränken sorgte. Als dann beim Schein der bunten Lampen auch noch Rainer Jasper seine Gitarre auspackte, war es fast, als wäre alles wieder normal ...
Unser Ehrenmitglied Wilhelm Schünemann ist verstorben. Alle Mitglieder des Schützenvereins werden gebeten, ihm am Freitag, 23. Juli, das letzte Geleit zu geben. Wir treffen uns dazu um 13:45 Uhr in Uniform am Friedhof in Meinkot.
Das Sommerfest für Vereinsmitglieder und deren Partner findet eine Woche früher statt als geplant, also bereits am Sonnabend, dem 21. August 2021.Grund dafür ist eine Veranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr Meinkot, die für den 28. August geplant wurde - im guten Glauben, dass der Termin frei sei, weil wir ja in diesem Jahr noch nicht wieder unser traditionelles Schützenfest feiern können.
Seit Freitag, dem 25. Juni, gibt es im Meinkoter Schützenheim wieder ein Übungsschießen. Lange mussten die Mitglieder darauf warten, dass die Inzidenzwerte der Corona-Pandemie diesen zweiten Anlauf erlaubten. Dann aber wurde sofort gehandelt: In einer kurzfristig anberaumten Vorstandssitzung fiel der einstimmige Beschluss, sofort wieder in den Schießsport einzusteigen. Bis auf weiteres wird zwar jede Woche nur einmal - nämlich freitags, jeweils ab 18 Uhr - das Schützenheim geöffnet.

Doch dabei soll es nicht bleiben, wenn es die weitere Entwicklung zulässt: Am 28. August - das ist der Tag, an dem eigentlich Schützenfest gefeiert würde - soll am Schützenheim ein Grillfest stattfinden. Nach aktueller Planung wird dieses Veranstaltung allerdings nur für die Vereinsmitglieder sein. In der Planung sind aber auch schon weitere Aktivitäten.

Beschlossen wurde aber auch, die ursprünglich nur verschobene Jahreshauptversammlung 2021 komplett entfallen zu lassen. Die Gründe sind einleuchtend: Neuwahlen stehen nicht an. Und um zu berichten, dass über ein Jahr lang kein Vereinsleben stattgefunden hat - dafür brauchts keine Jahreshauptversammlung.
Lange sah es so aus, als könnten wir unsere jährliche Mitgliederversammlung wie gewohnt im ersten Quartal 2021 durchführen. Unsere 1. Vorsitzende Monika Rädermacher hatte schon ein Hygienekonzept vorbereitet, und die verschiedenen Vorstandsmitglieder hatten ergänzende Vorschläge eingebracht. Doch die Entwicklung der Corona-Pandemie und, damit verbunden, die Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens durch diverse Verordnungen machten uns einen Strich durch die Rechnung. Deshalb fiel jetzt einstimmig die Entscheidung: Die Jahreshauptversammlung 2021 wird erst dann durchgeführt, wenn es ohne Risiko für die Gesundheit aller Mitglieder möglich ist.
Das gleiche gilt natürlich auch für alle anderen traditionellen Veranstaltungen unseres Vereins einschließlich aller schießsportlichen Wettbewerbe.

Die Freude währte nur kurz: Ab sofort sind wegen der Corona-Pandemie wieder zusätzliche Einschränkungen gültig. Davon ist auch unser Schießsport betroffen. Der Vorstand hat deshalb in seiner kurzfristig erfolgten Sitzung am 30. Oktober beschlossen, sämtliche Aktivitäten bis zum Ende des Jahres abzusagen. Das heißt, dass so lange kein Übungsschießen stattfindet und auch das Schützenheim geschlossen bleibt.

Wir hoffen, dass sich die Situation in den nächsten Wochen deutlich verbessert, und wünschen allen unseren Mitgliedern und allen Besuchern unserer Webseite: Bleibt gesund!

Nach der sechsmonatigen "Corona-Pause" wurde unser Schützenheim am Freitag, dem 25. September, erstmals wieder geöffnet. Es sollte zunächst noch kein Übungsschießen stattfinden. Im Rahmen eines gemütlichen und informativen Zusammenkommen wurden unsere Mitglieder informiert, wie der Schießbetrieb zukünftig stattfinden wird.

Zur Freude des Vorstandes nahmen 17 Vereinsmitglieder an diesem Treffen teil. Bei Feuerkorb und Glühwein, einem Geburtstagskind und bei Gitarrenmusik stellte unsere 1. Vorsitzende Monika Rädermacher den von ihr erarbeiteten Hygieneplan vor.  Sie hatte die Organisation der Desinfektionsbehältnisse, Spender und Desinfektionslösung übernommen - und sie demonstrierte auch gleich, wie eine korrekte Hände-Desinfektion durchzuführen ist. Daneben konnten sich unsere Aktiven über den Ablauf des Schießbetriebes informieren.

Von den fünf Luftgewehr-Schießständen stehen drei zur Verfügung; die anderen zwei sind stillgelegt. An der Wand im Schießstand ist ein Behälter für die Wisch-Desinfektion der Gewehre und der Ablagen angebracht. Für das Betreten und das Verlassen des Schützenheimes sind zwei getrennte Bereiche eingerichtet, um Infektionen im "Begegnungsverkehr" zu vermeiden. Im Eingangsbereich des Schützenheimes, in der Küche und im Flur zu den Toiletten steht außerdem Händedesinfektion zur Verfügung.

Ergänzt werden diese Maßnahmen durch diverse Beschilderungen, die von unserem 2. Vorsitzenden Bernhard Lemmle, dem Schießsportleiter Peter Schulz und dem Jugendleiter Jürgen A. Kutsche organisiert worden sind.

Alle Mitglieder werden jetzt eindringlich gebeten, sich an alle diese Regelungen zu halten, um das Infektionsrisiko zu klein wie möglich zu halten! Dass das durchaus möglich ist, stellte Monika Rädermacher an diesem Freitag selbst fest: "Ich muss unseren Mitgliedern ein großes Lob aussprechen. Selbst nach dem einen oder anderen Glas Glühwein verhielten sich alle sehr diszipliniert."

Eine Woche später, am 02. Oktober, fand das erste Übungsschießen unter den geänderten Bedingungen statt - und es lief alles wie erwartet!